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Rückblick - Ausblick

Hier möchten wir wieder einen kleinen Überblick über einige Projekte geben, die wir gerade bearbeiten oder frisch abgeschlossen haben (in Bearbeitung, einige Bilder und Links fließen hier noch ein...):

Effizienzkonvoi Waldstadt

Die Stadt Karlsruhe und das Land Baden-Württemberg betreiben mit dem Effizienzkonvoi Waldstadt ein - nach eigener Aussage - bundesweit einmaliges Pilotprojekt zur gleichzeitigen energetischen Sanierung von Wohnhäusern in älteren Stadtteilen.

Mit dem Bau der Waldstadt wurde vor über 50 Jahren begonnen. Dementsprechend alt sind mittlerweile viele Gebäude. Außerdem gibt es viele gleiche, oder gleichartige Häuserzeilen, bei denen eine gleichzeitige Sanierung enorme Vorteile für alle Beteiligten bietet. Der Planungs- und der Bauaufwand reduzieren sich, die Lärm- und Dreckphasen werden gebündelt und durch das gemeinsame Einkaufen der Bauleistungen reduziert sich auch der finanzielle Aufwand.

Knapp 100 Eigenheimbesitzer konnten für eine erste Phase begeistert werden und erhalten in den kommenden 2-3 Monaten von den Energieberatern des Arbeitskreises Energie der Architekten-Kammer Karlsruhe-Stadt, zunächst eine Energieberatung entsprechend den Richtlinien der Bafa. Wir haben 19 dieser Beratungen übernommen.

Sanierung eines Dreifamilienhauses in Pforzheim – Fortsetzung: Kellersanierung

Bei diesem schönen Stadthaus von ca. 1930 haben wir in den vergangenen Jahren bereits das Dach neu gedämmt und gedeckt. Nun geht die Sanierung weiter. Im kommenden Frühjahr wird das Sockelgeschoss freigelegt, das Mauerwerk wird abgedichtet und auch hier wird eine Dämmung eingebracht. Nach Abschluss der Arbeiten können die sanierten Räume wieder uneingeschränkt als Keller- und Wohnräume genutzt werden.

 

Sanierung zum KfW-Effizienzhaus-55 in Ka-Waldstadt – Fertigstellung im Herbst 2012

Gut 50 Jahre nach seiner Errichtung musste das zweigeschossige Wohnhaus in der Waldstadt vollständig saniert und umgebaut werden. Die neuen Bewohner wünschten weniger, aber größere Räume, mehr Licht, vollständig neue Oberflächen und zwei neue Bäder, durchaus auch geeignet für die Nutzung im Alter.

Zusätzlich sollten die alte Ölheizung und der stinkende Öltank verschwinden. Die neue Gas-Heizung erwärmt nun - mit solarer Unterstützung- die Innenwandoberflächen, so dass die Wärme als angenehme Strahlungswärme in die Räume gelangt. Zusätzlich strömt ständig frische, vorerwärmte Luft ins Haus und der Energieverbrauch konnte auf ca. 1/10 des alten Verbrauchs reduziert werden.

Der gesamte Energieverbrauch ist damit nicht mehr weit vom Passivhaus entfernt.

Vor Beginn der Ausführungplanung haben wir eine ausführliche Energieberatung erarbeitet. Dabei wurden unterschiedliche Ausstattungsvarianten zum Erreichen des KfW-Effizienzhaus-70 bzw. -55 Standards untersucht.

So konnten wir sicherstellen, dass unsere Bauherrschaft in den „Genuß“ staatlicher Förderung, durch die KfW-Bank kommen, konnte. Gefördert wurde über die Programme 152 „Energieeffizient Sanieren“ und 431 „Energieeffizient Sanieren - Baubegleitung“. Zusätzliche Förderungen gab es über das Bonusprogramm der Stadt Karlsruhe , die Bafa (Solaranlage) und das Förderprogramm der Stadtwerke ebenfalls für die Solaranlage.

 

Neubau eines Zweifamilienhauses in Sutensee-Staffort – Baubeginn im Frühjahr 2013

Diese Bauherrschaft wird des Bauens nicht müde. Das erste Haus hat die Familie vor gut 20 Jahren in Büchig als eigenes Wohnhaus gebaut. Vor fast 15 Jahren wurden wir mit Planung und Bauleitung für eines unserer „Erstlingswerke“ - eine vermietete Doppelhaushälfte in Stutensee-Spöck - beauftragt und nun soll ein neues Haus für das „Wohnen nach der Familie“ in Staffort errichtet werden.

Das Grundstück, mit altem Bauernhaus und angebauter Scheune, wurde bereits vor einigen Jahren gekauft. Jetzt soll in zweiter Reihe ein großen Haus errichtet werden, das auf zwei Personen zugeschnitten ist, aber ausreichend Platz für weitere Familienmitglieder bietet.

Das Haus orientiert sich zum riesigen Garten am Ortsrand mit Blick über die Felder und wird ohne großen technischen Aufwand als KfW-Effizienzhaus-85 ausgeführt.

Hier kommt die Strahlungswärme über eine Fußbodenheizung mit ganz geringer Vorlauftemperatur und dem gemütlichen Holzofen. Gut 60% des warmen Wasser werden von einer Solaranlage erzeugt. Der Jahres-Primärenergiebedarf, mit gut 50 kWh/m²a, ist vom Passivhaus zwar noch etwas entfernt, liegt aber dennoch bei nur 1/5 des Gebäudebestands vergleichbarer Häuser.

 

Umbau Wohnhaus und Ladengeschäft in Bammental – Baubeginn erste Jahreshälfte

Die Regale des kleinen „Dorfladens“ sind zwar immer noch nicht ganz geleert, aber verkauft wird hier leider schon seit Jahren nichts mehr.
Das stattliche Haus mit Laden im Erdgeschoss, zwei Wohnungen und einem schönen Mansarddach wird nun vollständig modernisiert. Dafür werden neue Bäder eingebaut, die Installationen werden erneuert, die Grundrisse werden neu geordnet, die Erschließung wird in einen seitlichen Treppenturmanbau verlegt und das Treppenhaus wird so konzipiert, dass sich später ein Fahrstuhl anbauen lässt.

Schimmelpilz- und energetische Sanierung 6-Familienhaus zum KfW-Effizienzhaus-70 in Ka-Beiertheim – Ausführungsbeginn im Februar 2013

 

Obwohl das Haus erst vor gut 17 Jahren errichtet wurde, weist es bereits zahlreiche Schimmelschäden auf. Wärmebrücken in den Gebäudeecken und am Übergang von der Geschossdecke zur Außenwand wurden bei der damaligen Ausführung nicht berücksichtigt und führten dazu, dass das Haus nach kurzer Zeit bereits umfassend saniert werden muss.

Vor dem Beginn der eigentlichen Planung haben wir zunächst eine umfassende Schadensanalyse, eine Maßnahmenliste sowie wieder eine umfangreiche Energieberatung erstellt.

 

Die Fenster werden gegen neue, dreifach verglaste Fenster ausgetauscht, die Fassade, die Kellerdecke und die eingegrabenen Wohnräume im Souterrain werden vollständig gedämmt, die Heizung wird durch eine moderne Gas-Brennwerttherme ersetzt und alle Wohnung erhalten eine feuchtegesteuerte Abluftanlage. Zusätzlich wird die vorhandene Loggia-Zone an ihrer Außenseite vollständig verglast. Das vereinfacht die Ausführung der Dämmung ganz enorm und durch die geplanten Faltschiebeelemente bleiben die bei den Bewohnern sehr beliebten Freisitze erhalten. Außerdem sind sie künftig ganzjährig als kleiner Wintergarten nutzbar.

Neben der notwendigen Sanierung wird auch hier wieder eine Reduzierung des Energiebedarfs auf ca. 1/5 der ursprünglichen Menge erreicht.
Vor der Auswahl einer geeigneten Heizungs- und Lüftungsanlage haben wir in verschiedenen Berechnungen untersucht, mit welcher Kombination aus Dämmung, Heizungsanlage und Lüftungsgeräten die beste Lösung erreicht werden kann. Abgewogen wurden dabei die Investitionskosten, die jährlichen Verbrauchskosten und auch die Einfachheit in der Bedienung.

 

 

Sanierung und Umbau einer „Villa am Turmberg“ - Baubeginn erste Hälfte 2013

Dieser Text ist noch zu schreiben ...

 

Wertgutachten Doppelhaushälfte in Ettlingen - abgeschlossen

Das gut erhaltene Häuschen der Eltern in gefragter Lage von Ettlingen gehört schon eine Weile den drei Geschwistern und sollte nun auf die Schwester übertragen werden, die das Haus mittlerweile bewohnt. Damit die anderen beiden Geschwister nicht „leer ausgehen“ wurde der Wert des Hauses – und damit das des Erbes – ermittelt, so dass die Geschwister sich so leicht und verlässlich auf entsprechende Ausgleichszahlungen einigen konnten.

 

Freistehendes Einfamilienhaus in Durmersheim

Selten genug haben wir das Vergnügen Neubauten auf der freien Wiese planen zu dürfen. Aber auch wenn außer Gras nichts da ist, ergeben sich aus den örtlichen Bauvorschriften, Grund- und Hochwasser und nicht zuletzt aus den Wünsche der Bauherrschaft die Spielregeln für jeden neuen Entwurf.

Die Bauherrschaft dieses Projektes hatte sich schon nach Fertighäusern umgesehen und auch bereits einen ersten Grundriss mitgebracht. Da „ihr“ Haus bei all den Fertighäusern aber noch nicht dabei war, hatte sie sich entschlossen, es gemeinsam mit einem Architekturbüro zu planen. Nach etlichen Entwurfsrunden („Zu groß + zu teuer“, „Zu klein + zu karg“, „Ja, fast, aber noch nicht ganz“) konnte sich die Bauherrschaft schließlich im obigen Entwurf wiederfinden.

Die Aufteilung mit Kochen, Essen, Wohnen und Arbeiten im Erdgeschoss, Schlafen im Obergeschoss sowie einem Gäste- und einem weiteren Arbeitszimmer im Souterrain ist klassisch, aber die Raumübergänge im Erdgeschoss sind fließend und durch die riesige Terrasse mit offener Pergola-Struktur setzen sich Wohnen und Essen im Freien sowie der anschließenden Landschaft fort.

Im Inneren sind hochwertige Oberflächen, geölte Holzböden,

Geplant ist auch dieses Haus als KfW-Effizienzhaus-70 mit Anschluss an die regenerative, örtliche Nahwärme sowie einer Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.

Gerne betreuen wir auch Ihre Bauaufgabe


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